Philosophie

Die Philosophie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt. Da sie im Kern eine methodische Besinnung des Menschen auf sich selbst darstellt, lässt sich ihr Anfang nicht fixieren. Für die heutige Beschäftigung mit der Philosophie ist ein Zeitraum von etwas mehr als 2500 Jahren von Bedeutung. Im antiken Griechenland begannen die für unsere abendländische Kultur maßgeblichen Denkbemühungen um die zentralen Fragen des menschlichen Selbst­verständ­nisses.

Im Gegensatz zu den modernen Naturwissenschaften, die ebenfalls ihre Wurzeln im antiken Denken haben, lässt sich Philosophie nicht abgelöst von ihrer Denktradition betreiben. Früher Gedachtes ist nicht einfach falsch oder überholt. Die Selbstverständigung über den Menschen lässt sich immer nur in einem systematischen Kontext gewinnen, der eben auch historisch bedingt ist. Darüber hinaus versteht sich Philosophie als grundsätzlich unabgeschlossen, da das Finden neuer Fragen und Fragehorizonte eine ebenso große Bedeutung hat wie das Finden von Antworten.

Das Fach Philosophie am Gymnasium wird nur in der Oberstufe unterrichtet und ist dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld zugeordnet. Darüber hinaus ist es in der Qualifikationsphase verpflichtend für alle Schüler, die an keinem Religionsunterricht teilnehmen. Darin kommt zum Ausdruck, dass Philosophie mit ihrem Anspruch auf methodische Selbstverständigung einen wesentlichen Beitrag zur Orientierung junger Menschen in unserer Gesellschaft leisten kann.

Die konkreten Unterrichtsinhalte des Faches Philosophie findet man hier als PDF-Dokument.

Herr Pütz, Fachlehrer für Philosophie