Die Oberstufe

Die Oberstufe (Sekundarstufe II) umfasst die Jahrgangsstufen 10–12. Das erste Jahr der Oberstufe bezeichnet man als Einführungsphase, die beiden letzten Jahre bilden die Qualifikationsphase. Die in der Qualifikationsphase erbrachten Leistungen fließen zu bestimmten Anteilen in die Abiturnote mit ein.

Vor dem Eintritt in die Oberstufe wählt jeder Schüler aus dem Angebot der Schule und auf der Grundlage der geltenden Bedingungen eine Anzahl von Fächern aus, die er in der Einführungsphase belegen möchte. Dazu kommen einige Kernfächer (u.a. Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache), die für alle Schüler obligatorisch sind und in denen auf jeden Fall Klausuren geschrieben werden. Im Rahmen der Vorgaben entscheidet jeder Schüler darüber hinaus selbst, welche Fächer er als "schriftliche Fächer" (mit Klausuren) und welche er als "mündliche Fächer" (ohne Klausuren) wählt.

Vor Beginn der Qualifikationsphase wählt jeder Schüler zwei der in der Einführungsphase belegten Kurse aus, die er als Leistungskurse (fünf Wochenstunden) weiterführen möchte. Dazu kommt eine bestimmte Anzahl zusätzlicher Kurse, die als Grundkurse (drei Wochenstunden) geführt werden. Die beiden Leistungskurse und zwei der gewählten Grundkurse bilden gemeinsam die vier Abiturfächer, in denen die Abiturprüfungen abzulegen sind (drei schriftliche Prüfungen, eine mündliche Prüfung). Sowohl für die Wahl von Grund- und Leistungskursen als auch für die Wahl der Abiturfächer gelten bestimmte Vorgaben.

Umfangreiche und sehr detaillierte Informationen zur Oberstufe findet man auf der Website des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW.