Tag 8: Donnerstag, 18.01.2018

Der letzte Tag war angebrochen und begann mit Schneefall und Wolken. Es war hektisch und unruhig in den Häusern, denn einige Zimmer mussten schon nach dem Frühstück geräumt werden. Alle Skigruppen trafen sich morgens am Ochsenkopf. In ihren Skigruppen hatten die Schüler ein letztes Mal die Chance, ihr skifahrerisches Können unter Beweis zu stellen. Nach dem Mittagessen trafen sich alle Schüler am Gampen und konnten unter der Aufsicht von Frau Wülfing und Herrn Leuschner frei fahren und ihren Freunden zeigen, was sie alles in dieser Woche gelernt hatten. Die EF-Schüler durften zum Dank für ihre großartige Arbeit mit den jüngeren Schülern den Ochsenkopf unsicher machen.

Anschließend wurden die letzten Sachen zusammengeräumt und die Busse eingeladen. Nach dem Abendessen verabschiedeten sich die Reisegruppen von ihren jeweiligen Gastgebern und bestiegen den Bus. Mit ein bisschen Wehmut, aber auch großer Freude auf zu Hause, fuhr der Bus um 19 Uhr ab. Nach einer ruhigen Fahrt kam der Bus in den frühen Morgenstunden am Freitag an der Schule an, wo schon einige Eltern ihre Kinder sehnsüchtig erwarteten. Schnell wurde der Bus entladen.

Alle können auf eine ereignisreiche und spaßige Fahrt zurückblicken und werden gespannt sein auf die Bilder und Videos, mit denen die EF-Schüler diese Woche dokumentiert haben.

Fabian Offermann, Sportlehrer

Tag 7: Mittwoch, 17.01.2018

Heute Morgen haben sich alle Skigruppen bei Schneefall und Nebel mutig auf den Weg gemacht, und sowohl am Gampen als auch am Ochsenkopf konnte man die tollen Fortschritte der Kinder im Skifahren bewundern. Alle haben es geschafft, die steilen Berge auf ihren Skiern herunterzufahren. Der Stolz und die Freude waren beim Mittagessen in Ihren Augen zu sehen.

Nach einer Stärkung konnten am Nachmittag noch einmal alle ihre Skikünste unter Beweis stellen. Am Abend gab es dann das große Skiquiz mit vielen Fragen rund ums Skifahren, auf welches sich die Kinder in den vergangenen Tagen vorbereiten konnten.

Als Höhepunkt des Tages fand im Anschluss die große Abschiedsdisco für beide Klassen im Haus Gstrein statt. Es wurde getanzt, lauthals gesungen und es lag auch ein wenig Wehmut, aufgrund der nahenden Abreise, in der Luft. Es war schön zu sehen, wie die 10er Schüler gemeinsam mit den Kindern feierten, tanzten und lachten. Hier ist eine tolle Beziehung untereinander entstanden, die für alle spürbar wurde. Als die Disco zu Ende war, fielen alle müde in ihre Betten.

Silke Stirnberg, Klassenlehrerin 7b

Tag 6: Dienstag, 16.01.2018

Der sechste Tag auf der Piste war wie immer sehr aufregend. Leider war es heute sehr nebelig, was uns aber keine Probleme bereitet hat. Wir haben uns trotzdem sehr gut geschlagen. Ein Teil der Anfänger durfte zum zweiten Mal den Ochsenkopf befahren. Dieser Berg hat den Schwierigkeitsgrad „rot“ (mittelschwer). Man hat dort eine schöne Panorama-Sicht. Der Ziehweg durch den Wald war sehr atem­beraubend, sowohl die Sicht, als auch der Schnee waren schön.

Nachmittags sind die Fortgeschrittenen die Talabfahrt hinunter gefahren, die wegen des schlechten Wetters etwas komplizierter zu fahren war. Die Pizzeria hier vor Ort wurde wieder gerne von Schülern besucht. Leider gibt es auch eine schlechte Nachricht:
Die geplante Fackelwanderung wurde wegen Sturmböen abgesagt.

Julia Hagemann und Kadja Drame, 7a

Tag 5: Montag, 15.01.2018

Nun sind wir schon fünf Tage in Vent und wie immer fängt jeder Tag sehr früh an. Die meisten sind schon wach und unten beim Frühstück. Anschließend machen sich alle Gruppen auf, um an ihre Pisten zu gehen. Die Anfänger wagen sich zum zweiten Mal an den Ankerlift und es wird bis zum Nachmittag Ski gefahren.

Als dann alle fertig waren, ging es hoch auf den „wilden Mann“. Oben angekommen gingen wir alle in die Berghänge, um einen schönen warmen Kakao zu trinken. Es wurde viel gelacht und alle freuten sich auf das Rodeln. Als alle fertig waren, stapften wir durch den tiefen Schnee und zogen unsere Schlitten hinter uns her.

Wir sammelten uns alle und Herr Mielke und Herr Leuschner erklärten uns, wie wir die Schlitten lenken können. Die einzelnen Gruppen fuhren nacheinander die Rodelbahn hinunter. Unten angekommen, gingen wir erschöpft nach Hause und freuten uns aufs Essen.

Ava Krentel, 7b

Tag 4: Sonntag, 14.01.2018

Heute war wieder ein erlebnisreicher Tag: Nach dem Frühstück sind alle Gruppen zum Gampen gegangen, um mit den Anfängern das erste Mal zu liften. Sowohl Fortgeschrittene als auch Betreuer sorgten dafür, dass alle die erste Fahrt mit dem Ankerlift meisterten.

Nach der zweiten Skistunde am Nachmittag teilten sich die Klassen bei strahlend blauem Himmel auf: Die 7a fuhr mit dem Sessellift auf die Wildspitze, um einen Kakao zu trinken und die 5 km lange Schlittenabfahrt hinunter zu rodeln.

Unterdessen schaute die 7b im ,,Kino" den vom Viktoria-Gymnasium selbst produzierten Spielfilm ,,Schmelzpunkt", der hier in Vent gedreht wurde. Der Tag war sowohl für die Schüler als auch für uns Betreuer sehr aufregend.

Robin Kannengiesser, EF

Tag 3: Samstag, 13.01.2018

Nun ist auch der dritte Tag vorbei und morgens waren wirklich alle vom gestrigen anstrengenden Skitag geschafft und wollten eigentlich lieber nochmal im Bett bleiben. Die Gstreiner hatten schon frühmorgens den Geburtstagstisch für Evelin vorbereitet und sie mit einem Geburtstags­ständchen zum Frühstück empfangen.

Danach ging es um 9.30 Uhr wieder auf die Skier. Die meisten Anfänger haben heute ihre „Skiprüfung“ erfolgreich bestanden und dürfen so morgen früh das erste Mal liften. Die Fortgeschrittenen durften heute auch mit dem Zweiersessel nach oben fahren und die „F1-Gruppe“ konnte auch schon die Talabfahrt machen.

Nach dem sehr anstrengenden Skitag musste die Klasse noch einen Wanderausflug über eine Hängebrücke zum Rofenhof machen. Zum Glück gab es dann aber beim Rofenhof einen Kakao und einen Donut oder einen Apfelstrudel zum Naschen. Dann ging es um 17.45 Uhr zurück zum Hotel Gstrein und schon gab es Abendessen.

Während die 7b wandern war, hat die 7a einen „Wer-baut-den-schönsten-Schneemann“-Wettbewerb gemacht. Um 20 Uhr kamen dann die EF-Schüler und haben mit uns gespielt. Dann war der Tag leider schon vorbei.

Lena Mücke, 7b

Tag 2: Freitag, 12.01.2018

Am ersten richtigen Skitag haben sich die Gruppen nach dem Frühstück wie geplant an ihren Treffpunkten mit den entsprechenden Skilehrern und Gruppen Mitgliedern getroffen. Als ich mit meiner Gruppe am Gampen war, mussten wir erst mal die einfachsten Dinge lernen, wie z.B. Skier anziehen, parallel zum Berg stehen, damit man nicht wegrutscht und auch parallel laufen.

Als wir angefangen haben zu fahren, waren alle erst mal echt ängstlich. Wenn man nur ein bisschen dahin gerutscht ist, wo man nicht hin wollte, hat man direkt Panik bekommen. Aber zum Glück haben uns die Oberstufenschüler immer geholfen. Langsam haben einige von uns rausgekriegt, wie es geht, und wir fahren schon besser als zu Beginn.

Nach dem Mittagessen haben wir angefangen zu lernen, wie man Kurven fährt. Einige konnte das schon richtig gut, manche aber noch nicht. Meiner Meinung nach war es eigentlich einfach, aber manche fanden es schwerer. Nach dem Unterricht hatten wir genug Zeit, um zu duschen und uns umzuziehen. Manche von uns sind danach nochmal raus gegangen.

Die Fortgeschrittenen konnten ja schon mit dem Schlepplift fahren. Sie durften dann nach dem Mittagessen mit dem Sessellift ganz nach oben auf den Berg und dort fahren. Ich glaube, denen hat es genauso viel Spaß gemacht, wie uns Anfängern. Morgen wir es bestimmt auch so cool sein wie heute.

Zeenat Kohestani, 7a

Tag 1: Donnerstag, 11.01.2018

Der Abfahrtstag begann mit einer Hiobsbotschaft. Herr Gramer, der Fahrtenleiter, musste aus familiären Gründen leider seine Teilnahme kurzfristig absagen. Frau Wetzel sprang spontan ein, so dass sich die Reisegruppe um Mitternacht mit 48 Siebtklässlern, zehn EF-Schülern und sechs Lehrern auf in Richtung Tirol machen konnte. Nach einer mehr oder weniger schlafreichen Nacht kamen die Viktorianer um 12 Uhr mittags in Vent an.

Rasch wurden die beiden Busse entladen und die Zimmer in den Häusern Gstrein, Reinstadler und Obervent bezogen. Nach einem ausgiebigen Mittagessen in den jeweiligen Häusern wurde das Dorf erkundet und die ersten Anekdoten wurden zum Besten gegeben. Nach dem Abendessen ließen die Schüler den ereignisreichen Tag bei einem gemütlichen Spieleabend ausklingen, während die Betreuer sämtliche organisatorische Maßnahmen für eine erfolgreiche Fahrt besprechen konnten.

Fabian Offermann, Sportlehrer